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Aber auf dein Wort ... 

Eines Tages stand Jesus am Ufer des Sees von Genezareth. Die Menschen drängten sich um ihn und wollten Gottes Botschaft hören. Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und flickten ihre Netze. Jesus stieg in das eine Boot, das Simon Petrus gehörte, und bat ihn, ein Stück vom Ufer abzustoßen. Dann setzte er sich und sprach vom Boot aus zu der Menschenmenge. Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon Petrus: "Fahre hinaus auf den See und wirf mit deinen Leuten die Netze zum Fangen aus!" Simon erwiderte: "Herr, wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen. Aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen."

Was dann passiert, erzählen sich Christen seit Jahrhunderten weiter. Es ist in Bildern festgehalten und in unserem Siegel der Genezareth-Kirchengemeinde abgebildet. Simon Petrus warf das Netz aus und fing viele Fische.

Simon Petrus rudert wieder los, er hat Mut zu einem neuen Versuch, denn Christus ist mit im Boot. Überall da, wo sie so losgerudert sind, haben Christen Erstaunliches erlebt und Gutes gewirkt, im Vertrauen darauf, dass Christus mit im Boot ist. Auch in hoffnungslosen Zeiten ist die Geschichte der Christenheit nicht zu Ende gegangen, weil es immer wieder Menschen gab und gibt, die wie Petrus an einen Neubeginn mit Christus glauben: "Aber auf dein Wort ...". Schwestern und Brüder vor uns haben neue Ufer erreicht, weil sie die Netze der Hoffnung nicht nur geflickt, sondern auch ausgeworfen haben. Sie haben das Wort nicht nur bedacht und erklärt, sondern auch in die Tat umgesetzt. Dafür sind wir dankbar, und wir halten Rückblick mit Zeitzeugnissen. Wir sind gewiss, dass auch Christus in unserer Zeit ist und wir wie Petrus sagen können: Aber auf dein Wort!

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