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Glocken / Orgel

Die Glocken der Genezareth-Kirche

Das Geläut unserer Genezarethkirche besteht aus drei verschieden großen Glocken, die vom Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation gegossen worden sind. Die große Glocke wiegt 2600, die mittlere 1000 und die kleine 700 Kilogramm. Die Glocken, die auf a, e und fis gestimmt sind, geben, wenn alle drei ihre ehernen Stimmen erschallen lassen, einen ausgezeichneten Dreiklang. Das Geläut nebst Glockenstuhl ist das großherzige Geschenk der Brüder Bechstein, der drei Söhne Edwin, Carl und Johannes des weiland Geheimen Kommerzienrats C. Bechstein, der unsere evangelische Kirchgemeinde mit überaus wertvollen Spenden bedacht hat. Wir nennen nur den schön gelegenen, auch für den späteren Bau eines Pfarr- und Gemeindehauses ausreichenden Kirchenbauplatz, die Orgel und 7000,- Mark zu den Baukosten der Kirche.

Die große Glocke trägt die Inschrift: GEG. v. BOCHUMER VEREJN J.BOCHUM: 1897. Darunter steht: GEST. VON C. BECHSTEJN

Jede Glocke trägt überdies den Vornamen eines der drei Gebrüder Bechstein: EDWIN - CARL - JOHANNES

Die ebenfalls auf den Glocken angebrachten Weihesprüche lauten für die große Glocke: EHRE SEJ GOTT JN DER HOEHE für die mittlere: FRJEDE AUF ERDEN und für die kleine: DEN MENSCHEN EJN WOHL GEFALLEN

Aus Genezareth - Bote Nr. 4 vom April 1929

Glocken der Genezareth-Kirche, 4:00 Minuten

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  Die Orgel der Genezareth-Kirche


Die 1896/97 eingeweihte Genezareth-Kirche enthielt zunächst eine Orgel der Gebrüder Dinse aus Berlin, welche - wie ein Großteil des Gebäudes - am 08.03.1944 infolge eines Spreng- und Brandbombenfeuers vernichtet wurde. Nachdem die Kirche 1958 wieder eingeweiht worden war, kam es 1960/61 zum Neubau der Sauer-Orgel, die neben den anderen Instrumenten in Fürstenwalde und Frankfurt/Oder zu den wenigen großen Orgeln im Landkreis gehört. 1994 erfolgte eine Generalüberholung durch die Erbauerfirma.
Während der Rekonstruktion des Kirchenschiffes 2007 war die Orgel komplett eingehaust und wurde danach gereinigt und teilüberholt. Nun ist noch eine Umorientierung mit der Optimierung der Zungenstimmen in Blick genommen. Eine Neueinstellung bzw. Feinjustierung des Pfeifenklanges soll erfolgen.


Disposition - Bild Orgelspieltisch

Neubau von W. Sauer, Frankfurt/Oder, Opus 1723 (III/40)

 Pedal (C - f¹)   I Hauptwerk (C - g³)
 
 6Prinzipal16'
 17
Pommer
16'
 7Subbass
16'
 18
Prinzipal
8'
 8Quintbass
10 2/3'
 19Rohrflöte
8'
 9Oktavbass8'
 20Prästant
4'
 10Gemshorn
8'
 21
Spitzflöte
4'
 11Choralbass
4'
 22
Nasat
2 2/3'
 12Flachflöte
2'
 23
Oktave
2'
 13Mixtur
4fach
 24
Mixtur
4-6fach
 14Posaune
16'
 25
Trompete
8'
 15Trompete
8'
    
 16Corno
4'
  III Schwellwerk
 
    34Lieblich Gedackt
16'
    35
Grob Gedackt
8'
 II Oberwerk  36
Quintatön
8'
26Singend Gedackt
8'
 37
Gemshorn
8'
27
Prinzipal
4'
 38
Flötenschwebung
8'
28
Blockflöte
2'
 39
Prinzipal
4'
29
Zymbel
3fach 40
Rohrflöte
4'
30
Terzian
2fach
 41
Schwiegel
2'
31
Krummhorn
8'
 42
Quinte
1 1/3'
32
Kopf-Regal
4'
 43
Sesquialter
2fach
33
    Tremolo
  44
Scharff
3-4fach
    45
Vox humana
8'
    46
Helltrompete
4'
1
Zymbelstern
  47
    Tremolo 
2
leer
     
3
I/P
  48
II/I
 
4
II/P
  49
III/I
 
5
III/P
  50
III/II
 
       
Jalousieschweller III, Registerwalze
4 freie Kombinationen, 2 freie Pedalkombinationen
Handregister an, Zungen ab, Mixtur ab, Tutti
Einzel - Zungen - Ausschaltungen
Schleiflade mit elektrischer Traktur
(2596 klingende Pfeifen sowie 14 stumme Prospektpfeifen)
 


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